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Weltbild streicht schwule Literatur aus dem Angebot

Der Weltbild-Verlag wirft erneut Bücher schwulen Inhaltes aus dem Programm. So wurden alle Ausgaben der erfolgreichen Buches „Schwule Liebesgeschichten aus aller Welt“, eine Zusammenstellung schwuler Kurzgeschichten, aus dem Verlagsangebot entfernt und die Zusammenarbeit mit dem kanadischen Verlag Icon Empire Press für beendet erklärt. Als Begründung heißt es unter anderem, nur an Werken mit „traditionellen Werten“ interessiert zu sein. Der Weltbild-Verlag gehört zu 100 Prozent zwölf katholischen deutschen Diözesen (u.a. der Diözese Augsburg) und erregte bereits 2011 Aufmerksamkeit als er ein Buch des Autors Jürgen Friedenberg aus dem Angebot nahm und 2012 als das Aufklärungsbuch „Make Love“ verbannt wurde.

Der betroffene Verlag wirft Weltbild Bigotterie vor, da dieser schwule Liteartur anstößig findet, aber offensichtlich kein Problem damit hat, populäre Sadomaso-Literatur wie den Erotik-Bestseller “Shades of Grey” zu vertreiben. Der Weltbild-Verlag stellt bereits seit geraumer Zeit ein bei Teilen der katholischen Kirche ungeliebtes Kind dar, da er nicht konsequent genug die Werte der katholischen Kirche vertritt und sollte vor einige Zeit verkauft werden.

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