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Dritte Filiale des Berliner Büchertischs eröffnet

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Am vergangenem Samstag eröffnete in Berlin-Friedrichshain die dritte Filiale vom Berliner Büchertisch, ein als Verein und Genossenschaft organisiertes Gemeinschaftsprojekt. Vor zehn Jahren in Berlin-Kreuzberg gegründet, widmet sich der Verein seit jeher der Leseförderung vorwiegend in Berlin und Brandenburg. Der Büchertisch sammelt Buchspenden, aber auch CD’s, DVD’s, Schallplatten und Brettspiele von Einzelpersonen und Verlagen. Diese werden je nach Zustand und Bedarf an Schulbibliotheken, KiTas und soziale Einrichtungen weitergegeben oder werden in einem der nunmehr drei eigenen Buchläden zu günstigen Preisen verkauft oder auch verschenkt. Unter dem Motto „Ein Kind, ein Buch“ kann sich nämlich jedes Kind bis zu 16 Jahren täglich ein Buch aus einem der Geschäfte kostenlos mitnehmen.

Berliner Büchertisch widmet sich der Leseförderung

Ausserdem betreibt der Verein einen Online-Shop, dessen Gewinn ebenso anteilig in die Leseförderung geht. Der Berliner Büchertisch ist somit auch eine Schnittstelle zwischen (privaten) Medien- und Buchspenden und sozialen Einrichtungen mit Lesestoffbedarf. Nebenbei bietet das Projekt, welches durch viele ehrenamtliche UnterstützerInnen getragen wird, auch Arbeitsplätze für Menschen der unterschiedlichsten Lebenslagen – „vom Akademiker bis zum ehemaligen Obdachlosen“. Besonders an der Entstehung dieses dritten Geschäftes vom Berliner Büchertisch ist, dass es sich dabei um den ersten durch crowdfunding-finanzierten Buchladen Deutschlands handelt. Dabei gelang es zu Beginn des Jahres 21.000 Euro auf einer Crowdfundig-Plattform einzusammeln.
Mehr Infos zum Berliner Büchertisch, wie man mitwirken kann oder wohin die Spenden gehen, gibt es auf der Homepage des Berliner Büchertischs.
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