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Deutscher Buchpreis 2014 – Lutz Seiler Favorit

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Der Deutscher Buchpreis 2014 hat mit Lutz Seiler („Kruso“) einen klaren Favoriten unter den letzten sechs.

Seit Mittwoch stehen sie nun fest: die sechs Finalistinnen und Finalisten für die Verleihung des Deutschen Buchpreises 2014 und nur einer kann ihn gewinnen: Lutz Seiler. So hallt es jedenfalls seitdem durch die Feuilletons der Gazetten. Mit seinem DDR-Roman „Kruso“ gilt er hier als klarer Favorit.

Der Deutsche Buchpreis 2014 – die 6 Nominierten

Bereits zum zehnten Mal wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der „beste deutschsprachige Roman des Jahres“ vom Börsenverin des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Im Vorfeld haben dafür 101 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt 167 Romane für den Wettbewerb eingereicht. Von denen schafften es 20 Titel auf die Longlist und letztendlich folgende sechs auf die Shortlist (iaR):

Thomas Hettche: Pfaueninsel (Kiepenheuer & Witsch, September 2014)
Angelika Klüssendorf: April (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2014)
Gertrud Leutenegger: Panischer Frühling (Suhrkamp, März 2014)
Thomas Melle: 3000 Euro (Rowohlt.Berlin, August 2014)
Lutz Seiler: Kruso (Suhrkamp, September 2014)
Heinrich Steinfest: Der Allesforscher (Piper, März 2014)

Die Sprecherin der siebenköpfigen Jury, Wiebke Porombka, begründete diese Auswahl mit den Worten: „Die sechs Autorinnen und Autoren der Shortlist 2014 führen uns mit sprachlicher Brillanz ihre Figuren in all ihrer Würde vor Augen, sie erweitern dabei unseren Blick auf das Leben und unsere Gegenwart und justieren ihn neu“.

Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt

Am 20. September werden nun diese sechs Finalistinnen und Finalisten im Literaturhaus Frankfurt aus ihren nominierten Romanen vorlesen. Die Veranstaltung unter der Moderation von Felicitas von Lovenberg (FAZ), Alf Mentzer (HR2) und Gert Scobel (3sat) wird zusätzlich vom neuen Medienpartner 3sat im Livestream übertragen und im Rahmen der Sendung „Kulturzeit“ medial begleitet. So können sich alle Interessierten selbst einen kleinen Eindruck der diesjährigen Auswahl der besten deutschsprachigen Romane verschaffen.

Wer bekommt die 25.000 Euro Preisgeld?

Trotz klarer Favoritenrolle Seilers, bleibt die Verkündung des preisgekrönten Romans bis zum Abend der Verleihung selbst eine spannende Angelegenheit. Denn auch in den vorherigen Jahren hat sich gezeigt, dass die Jury sich überraschend anders entscheiden kann. Wer also am Ende das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro in den Händen halten wird, erfahren wir erst am 6. Oktober in Frankfurt. Die restlichen Autorinnen und Autoren erhalten als Anerkennung für ihre Finalteilnahme immerhin auch noch je 2.500 Euro.

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